Post sperrt auch in Aigen, Admont und St. Gallen zu
Die Liste der Gemeinden, in denen die Post ihren Standort schließt und auf einen Partner setzt, wird immer länger. Auch größere Orte betroffen.

Foto © APA
Haus im Ennstal, Bad Mitterndorf oder die Ramsau. Drei Gemeinden, die nicht unbedingt zu den kleinsten im Bezirk zählen und tausende Nächtigungen haben. Die Post verabschiedet sich trotzdem mit ihren Standorten - jetzt folgen die nächsten Orte: Aigen im Ennstal, St. Gallen und auch Admont verlieren ihr Postamt. "Überall in diesen Gemeinden arbeiten wir mit Partnern zusammen, damit das Postservice auch weiterhin abgewickelt werden kann", betont Pressesprecher Andreas Pachler. In Admont werden die Briefe künftig bei "Nah und Frisch" abgestempelt, in Aigen bei der Schlosserei Fritz und in St. Gallen in der Elektronikwelt. "In Bad Mitterndorf und Öblarn gibt es bereits Vorverträge mit Partnern, bis spätestens Oktober geht es dann los", so Pachler.
Einsparpotenzial
Warum die Post so bestrebt ist, ihre Standorte zu schließen, erklärt er an einem Rechenbeispiel. "Eine Ein-Personen-Filiale kostet uns pro Jahr etwa 70.000 Euro." An einen Postpartner seien - je nach Umfang der Leistungen - pro Jahr nur etwa rund 15.000 Euro zu zahlen. Ein Ende der Schließungen ist deshalb nicht abzusehen. "Gerade im ländlichen Raum werden wir zwar viele Postpartner haben, jedoch wenige Filialen, die wir selbst betreiben", schätzt Pachler.
Er dementiert jedoch Gerüchte, dass auch bei den Verteilerzentren im Bezirk Liezen eine Umstrukturierung anstehe.









Derzeit gibt es hier keine Fotos zu diesem Thema.
