Die Stunde der Sieger
Aus der ÖVP-Party stachen einige heraus und sogar die SPÖ feierte.
In der ÖVP-Bezirkszentrale in Gröbming war gestern alles auf Party gebürstet. Die Tische bogen sich unter Schnitzelsemmeln und allerlei Getränken - und die weise Voraussicht sollte sich als goldrichtig herausstellen.
Eine Jubelmeldung jagte die nächste - und schon zum Auftakt gab's Historisches zu vermelden: Der Schladminger VP-Bürgermeister Jürgen Winter gewann drei Mandate dazu, baute die absolute Mehrheit der ÖVP aus und sorgte für das beste Ergebnis der Volkspartei in der Schladminger Geschichte. Ein Erfolg, der Winter sogar noch am Tag danach einigermaßen sprachlos machte. "Es ist ein unglaublich toller Erfolg. Ich kann mich nur bei meinen Leuten und allen Wählern bedanken."
Eine Gemütslage, die Jürgen Winter heute wohl mit vielen seiner Parteikollegen teilt. Zum Beispiel mit Franz Zach, dem VP-Spitzenkandidaten in Öblarn, der gleich drei Mandate zulegte und nur um eines die absolute Mehrheit verpasste. Oder mit Barbara Wolfgang-Krenn, der Bürgermeisterin von Pürgg-Trautenfels, die ebenfalls drei Mandate gewann und damit ihre Absolute noch deutlich ausbaute.
Die größte Schlappe der ÖVP in der Region brachte der - diesmal nicht verwöhnten - SPÖ den größten Erfolg: In der Gemeinde Mitterberg verlor die Volkspartei gleich vier Mandate - und die sicherte sich SP-Bürgermeister Fritz Zefferer. Der darf mit Fug und Recht behaupten, in der kleinen, landwirtschaftlich geprägten Gemeinde einen kometenhaften Aufstieg hingelegt zu haben. Bei seinem ersten Antreten im Jahr 2005 gewann er drei Mandate dazu und jetzt noch einmal vier. Jetzt verfügt Zefferer über die absolute Mehrheit und dürfte wohl innerhalb der SPÖ ein Kandidat für höhere Weihen sein.









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