Goldige Zeiten für die Steiermark
Zehn steirische Damen und Herren sind im 81-köpfigen österreichischen Aufgebot für die Winterspiele in Vancouver. Mit Elisabeth Görgl, Marion Kreiner, Klaus Kröll, Wolfgang Loitzl, Christoph Sumann und Mario Stecher haben sechs große Medaillenchancen.

Foto © GEPA/Montage KLZ DIGITALDie Steirer mit den größten Medaillenchancen: Wolfgang Loitzl, Christoph Sumann und Mario Stecher
Marion Kreiner: Die Weltmeisterin gab als Zweite in Telluride einen Warnschuss ab. Doch im Boarden ist leider alles möglich.
Medaillenchance: 60 Prozent
Katrin Ofner: Zweimal brauste die 19-Jährige im Weltcup bereits aufs Podest, doch für Edelmetall ist's wohl noch etwas zu früh.
Medaillenchance: 10 Prozent
Mario Stecher: Mit einem ersten und einem zweiten Platz bei der Generalprobe in Seefeld zeigte der Eisenerzer kräftig auf, doch war in Tirol nicht die gesamte Elite vertreten. Er ist einer von bisher nur drei vergoldeten Winter-Olympioniken aus der Steiermark (Team 2006) - und in der Mannschaft stehen die Chancen auf Edelmetall für den 32-Jährigen wohl auch besser.
Medaillenchance: 70 Prozent
Nicole Schmidhofer: Sie ist Olympia-Debütantin und alpine Reservistin zugleich. Für die Doppel-Junioren-Weltmeisterin geht es hauptsächlich darum, Erfahrung zu sammeln, die sie bei künftigen Spielen sicher benötigen wird. "Alleine dabei zu sein ist sicher schon ein gewaltiges Erlebnis", sagt die Lachtalerin voller Vorfreude.
Medaillenchance: 50 Prozent
Klaus Kröll: Der Öblarner ist schon gestern ins kanadische Sun Peaks gereist, um sich den letzten Schliff zu holen. "Dramatisches wird dort aber nicht passieren. Es geht hauptsächlich um eine gute Umstellung an den Zeit-unterschied", erklärte Kröll, der zumindest in der Abfahrt einen fixen Startplatz hat. In der Olympia-Abfahrt 2006 hatte er übrigens Rang 22 belegt.
Medaillenchance: 50 Prozent
Elisabeth Görgl:
In Turin schied Elisabeth Görgl in der Abfahrt aus, Vancouver sind ihre zweiten Winterspiele - und da geht sie vielleicht sogar fünf Mal an den Start. Görgl ist eine "launisch", die Saison-Ergebnisse reichen von 1 (Super-G Lake Louise) bis 36 (Abfahrt in Haus). Ganz nach dem Motto: Alles ist möglich, nix is fix.
Medaillenchance: 50 Prozent
Christoph Sumann: Für den gebürtigen Judenburger gilt Ähnliches wie für Loitzl. Der einstige Langläufer feiert seinen dritten Olympiastart, hat bislang noch kein Edelmetall geschürft und ist sowohl im Einzel als auch im Staffel-Bewerb ein absoluter Medaillen-Kandidat. Allerdings spielen beim Biathlon bekanntlich gleich mehrere Faktoren hinein, die einen Mitfavoriten in Sekundenschnelle abstürzen lassen.
Medaillenchance: 80 Prozent
Wolfgang Loitzl: Als Weltmeister 2009 in Liberec und dank seines starken Absprungs ist der Bad Mitterndorfer eine heißer Kandidat auf der Normalschanze. Und im Teambewerb scheint es so, als müssten Loitzl und seine Kollegen die Goldene nur noch abholen. Für Loitzl sind es die vierten Spiele, bislang reichte es nur zu Blech. "Da ist noch eine Rechnung offen", sagt der "Wuff".
Medaillenchance: 99 Prozent
Veronika Windisch: Die ersten Spiele für die Weizer Shorttrackerin. Das Motto liegt auf der Hand: Dabei sein ist alles.
Medaillenchance: 0 Prozent
Viktor Pfeifer: Für den gebürtige Grazer Eiskunstläufer sind es die zweiten Spiele. In Turin kam er ins Finale, Rang 22 am Ende.
Medaillenchance: 0 Prozent









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