Mit Umfahrung Irdning soll es im Herbst losgehen
Die West-Umfahrung Irdning ist im Bauplan für die Schi-WM 2013 in Schladming vorgesehen. Noch heuer soll mit dem Bau gestartet werden.

Foto © Christian HuemerDie Zeit drängt: In Irdning will man noch heuer mit ersten Arbeiten für die Westumfahrung starten
Umfahrungs-Projekte nehmen in der Regel viele Umwege bis sie irgendwann realisiert werden. Das trifft auch für Irdning zu: Pläne für die Westumfahrung, mit der man vor allem den Ortsteil Altirdning entlasten will, gibt es schon lange. Im Zuge der WM in Schladming 2013 könnte nun neuer Schwung in die Sache kommen. Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder veröffentlichte diese Woche eine Liste, in der die Irdninger Umfahrung unter "WM-relevanten Projekten" aufgezählt wird. Sie selbst bezeichnet das Vorhaben als "baureif für den Herbst".
90-Grad-Kurve. Die Pläne sehen vor, auf der Straße zwischen Öblarn und Alt- irdning (L 734) im Bereich der 90-Grad-Kurve einen Kreisverkehr zu errichten. Von diesem Punkt aus würde die Straße über den Irdningbach geführt und in etwa auf Höhe der Sportanlagen des ATV wieder in die Glattjoch-Bundesstraße (B 75) eingebunden.
Engstellen. Für den Irdninger Bürgermeister könnte man damit eine Entlastung erreichen. "Erst kürzlich musste die B 320 aufgrund der Lawinensituation am Grimming gesperrt werden. Dann wird der gesamte Verkehr über die L 734 geführt, die viel zu schmal und für größere Fahrzeuge absolut ungeeignet ist." Busse müssen bei Gegenverkehr an Engstellen sogar reversieren.
Höheres Verkehrsaufkommen. Dem schließt sich auch Gerhard Taschler, Chef der Baubezirksleitung Liezen, an. "Wir brauchen diese Route als Ausweichstrecke, wenn auf der B 320 etwas passiert oder aus welchen Gründen auch immer gesperrt werden muss. Gerade zur WM rechnen wir mit höherem Verkehrsaufkommen."
Unterfüllungsarbeiten. Bisher scheiterte die Umsetzung am Widerstand einiger Grundstücksbesitzer. "Ein Großteil wurde jedoch mittlerweile unter Mithilfe der Gemeinde einvernehmlich geregelt", so Tasch. Man führe derzeit noch mit zwei Betroffenen Gespräche. "Wir stehen in Verhandlungen, ich bin zuversichtlich, dass wir diese Dinge bis Herbst lösen können." Dann würde das Projekt einerseits ausgeschrieben, andererseits könnte man mit Unterfüllungsarbeiten sofort starten.
Umfahrungsprojekt. "Die Zeit drängt, weil wir bis zur WM viel umsetzen müssen, außerdem gibt es jetzt gute Preise, solche Vorhaben stärken auch die Beschäftigungssituation in der Krise", so Taschler. Landesrätin Edlinger-Ploder hat für das Umfahrungsprojekt rund 2,8 Millionen Euro vorgesehen.







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