Nach Sturz in Doline: Handy und Hubschrauber als Retter
ÖAMTC-Hubschrauber kreiste eine Stunde lang über Unfallstelle, dann war die 22-jährige Frau geborgen.
Ihrem Handy, einer ausdauernden Hubschrauberbesatzung und einem starken Flugretter verdankt eine 22-jährige Oberösterreicherin, dass sie einen spektakulären Bergunfall glimpflich überstand. Die junge Frau aus St. Agatha bei Bad Goisern war bei einer Wanderung auf dem Loser durch die Schneedecke eingebrochen, in eine Doline gestürzt und in rund drei Metern Tiefe stecken geblieben. Da die 22-Jährige allein unterwegs war, wurde sie von niemandem vermisst.
Handy funktionierte. Zum Glück funktionierte das Handy der Frau. So konnte sie selbst Alarm schlagen. Der Hubschrauber "C 14" aus Niederöblarn startete sofort zur Suche - er kreiste rund eine Stunde in der Luft, bevor die bereits Unterkühlte entdeckt war. Dann zog Flugretter Andreas Staudacher sie an Bord.
Tragischer Unfall. Tragisch endete hingegen der Bergausflug eines 55-jährigen Grazers, der am Donnerstag beim Klettern auf dem Schneeberg in Niederösterreich 40 Meter in die Tiefe stürzte. Er war sofort tot.







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