Regionalzug rammte beinahe Auto
Michaelaberg: Bayer kam mit Pkw zwischen Schranken zu stehen und reversierte ihm letzten Moment. Zug touchierte Wagen nur leicht.
Dank seiner raschen Reaktion konnte ein deutscher Pkw-Lenker Freitagmittag verhindern, dass sein Fahrzeug von einem Regionalzug gerammt wurde.
Eisenbahnkreuzung
Gegen 11 Uhr fuhr ein 66-jähriger Autolenker aus Bayern mit seinem Fahrzeug in der Gemeinde Michaelaberg (Bezirk Liezen) auf eine beschrankte Eisenbahnkreuzung zu. Der Mann, der vermutlich von der Sonne geblendet worden war, übersah dabei das rot blinkende Licht der Signalanlage. Als er sich dann auf der Eisenbahnkreuzung befand, senkten sich die Schranken. Um die Schrankenbäume nicht zu beschädigen, reversierte der Lenker blitzartig sein Fahrzeug und stellte das Fahrzeug parallel zur Gleisanlage.
Sekunden später fuhr der Regional-Express 4474 der ÖBB am Fahrzeug vorbei. Zum Glück streifte der Zug den Pkw nur an der rechten hinteren Fahrzeugkante, am Fahrzeug und an der Lok entstanden nur geringe Sachschäden. Leicht geschockt, aber laut Polizei unverletzt konnte der 66-Jährige aus seinem Fahrzeug aussteigen. Der Regionalexpress konnte nach 50 Minuten seine Fahrt in Richtung Radstadt fortsetzen.








