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    Zuletzt aktualisiert: 24.02.2012 um 20:30 UhrKommentare

    Fruchtfolge wird zur Pflicht

    Weil sich der Maiswurzelbohrer weiter ausbreitet, werden Bauern ab heuer zur Fruchtfolge verpflichtet. Der Schädling hat sich mittlerweile auch schon bis ins Ennstal ausgebreitet.

    Der Maiswurzelbohrer

    Foto © APADer Maiswurzelbohrer

    Er ist zwar nur wenige Millimeter groß, für die Bauern hat sich der Maiswurzelbohrer aber zu einer ernsthaften Bedrohung entwickelt. Der gefräßige Schädling hat sich mittlerweile von der Süd-, Ost- und Weststeiermark bis ins Mur- und Ennstal ausgebreitet, wie auch der Liezener Bauernkammerobmann Peter Kettner bestätigt. Die Larven des Schädlings fressen die Wurzeln der Maispflanze an. Diese stirbt ab, empfindliche Ernteausfälle und hohe finanzielle Verluste sind die Folge.

    Nun zieht das Land die Notbremse. Mittels Novelle der Maiswurzelbohrerverordnung werden die Bauern ab heuer zum Betreiben von Fruchtfolge verpflichtet. Die Zeiten, in denen Mais jahrelang als Monokultur angebaut wurde, sind also vorbei.

    Im Bezirk Liezen hat der Maisanbau in erster Linie für die Viehzucht Bedeutung. Kammerobmann Kettner: "Der Silomais ist ein sehr gutes Futtermittel mit hoher Energiedichte und großer Massenleistung." Dass nun mit der verpflichtenden Fruchtfolge eine weitere Einschränkung auf die Bauern zukomme, tue zwar weh, aber man sehe die Notwendigkeit trotzdem ein. Bis jetzt wurde Fruchtfolge von den Ackerbauern nur auf freiwilliger Basis betrieben. Experten sind sich aber einig, dass sie den besten Schutz gegen den Maiswurzelbohrer bietet, da sich dieser ausschließlich von der Maispflanze ernährt. Um beim Ertrag wenig Abstriche machen zu müssen, griff man auf mit Insektiziden gebeiztes Saatgut zurück.

    Der bei der Aussaat freigesetzte Beizstaub wird allerdings für Bienenschäden verantwortlich gemacht. Selbst eine Modifikation der Sägeräte brachte keine Verbesserung. Mit Einführung der verpflichtenden Fruchtfolge sollte sich das ändern. Schließlich werde der Einsatz von gebeiztem Saatgut faktisch halbiert. "Ein guter Kompromiss, Bauern und Imker können nur miteinander existieren", sind sich Imker-Präsident Maximilian Marek und Bauernfunktionär Josef Kowald einig (siehe unten).

    ROBERT LENHARD CHRISTIAN NERAT

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