Bürgermeister machen gegen Schulschließungen mobil
Rund 25 steirische Ortschefs wollen gemeinsam gegen Landesbeschluss vorgehen. Unter welchen Rahmenbedingungen es angebracht sein könnte, Kleinschulen vor Ort zu erhalten, will man mit einem Sozialwissenschafter erheben.
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Die Front der 23 von Schulschließungen bedrohten Gemeinden setzt weiter auf Widerstand. Bei einem Bürgermeister-Treffen in Leoben wurde die weitere Vorgehensweise beschlossen: vor etwaigen Kampfmaßnahmen den Dialog suchen. Als Speerspitze des Widerstands treten vier Bürgermeister (jene von Stein bei Fürstenfeld, Kleinsölk, Neudorf bei Rassach, Salla) und ein Jurist auf, Sprecher des Komitees ist Sallas Gemeindeoberhaupt Siegfried Steurer.
Jüngste Pendler Österreichs
"Wir fordern ein sachliches Gespräch mit Franz Voves, Hermann Schützenhöfer und Elisabeth Grossmann. Eine Volksschülerin aus Salla hätte künftig eine Wegzeit von fünf Stunden und 47 Minuten für Hin- und Rückfahrt", so Steurer. Er glaube nicht, dass das von den Politikern so geplant sei. "So verheizen wir unsere Kinder und machen sie zu den jüngsten Pendlern Österreichs", meint Steurer. Sollte es mit dem gewünschten Termin nicht klappen, seien diverse Kampfmaßnahmen die Folge.
Bildungslandesrätin Elisabeth Grossmann zeigte in einer Reaktion "großes Verständnis" für die Betroffenen, verwies aber auf die Einzelverfahren der Gemeinden. Darin "können nun alle Einwände eingebracht werden, die korrekt auf Basis der Gesetze geprüft werden", so die Landesrätin.










