Thermenhotels: Das Angebot im Bündel
16 Vier-Sterne-Thermenhotels wollen im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft neue Märkte für das Steirische Thermenland erschließen.

Foto © Regina Trummer
Gemeinsame Sache machte man schon länger, nun wurde die Kooperation von 16 Thermenhotels der Vier-Stern-Kategorie in Form einer Arbeitsgemeinschaft besiegelt. "Die Entstehung des Steirischen Thermenlandes war immer eng mit den großen Hotels verknüpft. Dort finden 62 Prozent der Nächtigungen statt. Heute sehen wir uns einer Vielzahl von Thermen im In- und Ausland gegenüber, sodass es notwendig ist, den Nächtigungsgast stärker anzusprechen", spricht Thermenland-Obmann Gernot Deutsch die Überlegungen an, die zur Arge Thermenlandhotels geführt haben. Deren Ziele seien: Bündelung der finanziellen Mittel, Anzapfen des internationalen Marktes, Fokussierung auf eine gemeinsame Angebotsentwicklung, Umsetzung einer Lehrlingsoffensive.
"Ein weiterer Vorteil ist, dass es in den sechs Thermenorten jeweils einen Ansprechpartner gibt, der für den Informationsfluss zwischen den Hotels zuständig ist. Den Gast interessiert schließlich zuerst die Region und nicht das einzelne Hotel. Großen Wert legen wir auch auf Mehrsprachigkeit und rasche Beantwortung von Anfragen", betont Deutsch. Schwerpunkte der Markterschließung seien Süddeutschland und Norditalien.
Die Regionalität als großes Plus sieht auch Claudia Wendner, Direktorin des Vitalhotels Parktherme Bad Radkersburg: "Thema ist die internationale Markt-erschließung und da macht uns die Regionalität einzigartig. Ein großer Erfolg waren heuer die in allen Thermenorten buchbaren Sommerglücksmomente: Die Gäste sind mit Picknickkörben auf Radtouren und Wanderungen gegangen." Vermehrt will man auch auf die Schulung der Mitarbeiter setzen, die den Gast beraten sollen: "Denn unsere Mitarbeiter sind nicht nur Schlüsselausgeber", erklärt Wendner.
Sehr gut angenommen worden sei, wie Obmann Deutsch berichtet, auch die Landkarte mit eingezeichneten Weinbauern und Gutscheinen für Verkostungen unter dem Motto "Weinzeit". 2012 möchte man zusätzlich die Holunder-Pflegelinie "Styria Sambucus" forcieren.








