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    Zuletzt aktualisiert: 10.06.2011 um 20:30 UhrKommentare

    Gerfried Göschl auf dem Weg Richtung K2

    Am Sonntag hebt der Liezener Extrem-Bergsteiger ab. Er und seine Mitstreiter wollen den K2 auf einer neuen Route bezwingen.

    Gerfried Göschl (38) zieht es ab morgen wieder bergwärts

    Foto © KanizajGerfried Göschl (38) zieht es ab morgen wieder bergwärts

    Freitag Mittag, Gerfried Göschl hebt nach dreimal Läuten das Telefon ab, klingt entspannt, plaudert locker über die bevorstehende abenteuerliche Herausforderung, die am Sonntag mit dem Abflug nach Pakistan beginnt. Mit dabei sind 25 Bergsteiger aus mehreren europäischen Ländern und aus Kanada, darunter Günther Unterberger aus Ardning. Das ehrgeizige Ziel: Die Besteigung des K2 im Alpinstil auf einer neuen, noch nie begangenen Route.

    Im Winter mussten sich Gerfried Göschl und seine Kameraden den extremen Wetterbedingungen geschlagen geben, sie erreichten den Gipfel des Hidden Peak nicht. "Das macht mir nicht wirklich etwas, es war eine geniale Geschichte, ein tolles Bergerlebnis und Abenteuer. Natürlich ist der Gipfel immer das Ziel, aber manchmal gibt es eben grandiose Erfahrungen und Erlebnisse auch ohne Gipfel, manchmal ist es wieder nur das Gipfelerlebnis das zählt, beides ist möglich." Er sei nach seiner Rückkehr gleich wieder "voll motiviert gewesen" - im Winter soll ein neuer Versuch gestartet werden.

    Doch jetzt geht's volle Kraft voraus auf den K2 zu, wobei Göschl davon ausgeht, dass der Gipfel nicht vor Ende Juli, Anfang August erreicht wird. "Wichtig ist jetzt einmal die gute Akklimatisierung, das ist das Um und Auf, wir müssen körperlich topfit sein." Die Vorbereitung erfolgt am Gasherbrum, der für Gerfried Göschl schon fast so etwas wie ein "Hausberg" geworden ist.

    Das Reizvolle an der Erstbegehung einer neuen Route ist für den 38-jährigen Lehrer, der seinen Beruf aber derzeit nicht ausübt, "Spuren zu hinterlassen", und "natürlich ist so eine Erstbegehung die höchste Disziplin im Bergsteigen". Anerkennung aus Fachkreisen ist ebenfalls garantiert. "Aber in erster Linie ist es der Pioniergeist, das Entdecken des Unbekannten. Man weiß nicht, was hinter dem nächsten Felsen kommt - das ist extrem herausfordernd und spannend."

    In die Vorfreude mischt sich auch Wehmut, denn dem Ehemann und Vater von zwei kleinen Töchtern fällt es immer wieder schwer, so lange ohne seine Familie zu sein. "Das ist schmerzhaft. Ich habe zwar Fotos mit, und wir sind im Kontakt, aber trotzdem. Im Winter habe ich meine Lieben so nach einem Monat schon wirklich hart vermisst. Zum Glück haben meine Frau Heike und ich einen guten Level gefunden und haben beide die nötige Toleranz, auf die wechselseitigen Bedürfnisse einzugehen."

    UTE GROSS

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