Bilanz über ein Brand- und Katastrophenjahr
Der Bezirksfeuerwehrverband Liezen zieht mit seinen 96 Wehren Bilanz: Zwölf Prozent mehr Brandeinsätze und eine Jahrhundert-Katastrophe.
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Zugegeben, das Jahr ist eigentlich schon alt. Aber 5731 ehrenamtliche Mitglieder zu koordinieren, dauert eben. Jedenfalls haben die 96 Feuerwehren des Bezirkes jetzt Bilanz über das Jahr 2010 gezogen. Dabei hat man gleich mehrfach Rekorde gebrochen: 444.000 Stunden, etwa die Hälfte davon bei diversen Einsätzen, wurden von den Mitgliedern geleistet. "Da ist nicht zuletzt der Einsatz im Sölktal berücksichtigt, bei dem viele Feuerwehrmänner und allen voran Christian Ebenschweiger mit seinem Team aus Stein an der Enns 42 Tage hindurch Übermenschliches geleistet haben", bedankt sich Bezirksfeuerwehr-Kommandant Gerhard Pötsch. Auch die Brandeinsätze sind in die Höhe geschnellt: Um zwölf Prozent öfter musste im vergangenen Jahr gelöscht werden. Der Brand bei der Firma Deisl heuer im Februar wurde auch noch einmal besprochen. 19 Feuerwehren haben dort durch ihren raschen Einsatz ein Übergreifen der Flammen verhindert. Im Rahmen der Sitzung wurde eine adäquate Spende an all diese Wehren von der Firma Deisl übergeben.
Bilanz zog man auch in Sachen Ausbildung: 642 Feuerwehrleute aus dem Bezirk haben verschiedene Lehrgänge und Kurse an der Landesfeuerwehrschule in Lebring absolviert. "Selbstverständlich in ihrer Freizeit, herzlichen Dank dafür", so Pötsch.










