Das Werk wird wieder neu aufgebaut
Nach dem Großbrand in der Parkettproduktion der Firma Deisl hat sich die Familie entschlossen, das Werk wieder neu aufzubauen. Feuerwehr lobt in der Nachbetrachtung die gute Zusammenarbeit.
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Bei der Firma Deisl sind die Würfel nach dem verheerenden Großbrand in der Parkett-Produktion gefallen: "Wir bauen das Werk wieder auf. Wer liegen bleibt, verliert", erklärt Michael Deisl nach dem Schicksalsschlag. Ein Rückbrand vom Kessel zum Holzspäne-Silo war bekanntlich Auslöser des verheerenden Feuers, das die gesamte Produktion vernichtet hat.
Die Löscharbeiten bei der Firma Deisl waren noch nicht einmal abgeschlossen, da wurden bereits erste Kontakte mit den Maschinenlieferanten geknüpft. "Als sich abzeichnete, dass wir zumindest behelfsmäßig in drei bis vier Wochen wieder selbst produzieren können, war klar, dass wir weitermachen", so Deisl. "Wir bedanken uns bei Martin Stadlmann, der die extreme Rauchentwicklung am Gelände bemerkte und sofort richtig reagiert hat und natürlich auch bei der Feuerwehr."
Drei Millionen Liter Wasser
Ihnen ist es gelungen, die angrenzenden Gebäude zu retten. Für die 220 Feuerwehrleute war es der größte Brand, seit das Rigips-Werk in Bad Aussee 1990 in Flammen stand. "Wir haben drei Millionen Liter Wasser aus der Enns ins Feuer gepumpt", hat Einsatzleiter Reinhold Binder nachgerechnet. In der Rückbetrachtung ist er mit dem Einsatz sehr zufrieden. "Vor allem die gute Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Wehren hat hervorragend funktioniert. Manche von ihnen haben noch nie gemeinsam geübt, geschweige denn einen Einsatz absolviert."
Dabei musste gerade bei diesem Großbrand über alle Grenzen hinweg kooperiert werden. "Wir haben aus der Enns sieben Löschwasserleitungen gelegt. Für jede Pumpe stehen dafür vier Saugschläuche zur Verfügung - mehr sind in den Autos gar nicht vorhanden. Bis zum Wasser war es jedoch relativ weit, sodass wir jeweils sechs Saugschläuche benötigt haben. Erst jetzt im Nachhinein tauschen die Wehren die Ausrüstung zurück", so Binder, der auch positiv hervorhebt, dass das Rote Kreuz während des Einsatzes mit einem Rettungswagen und Sanitäter vor Ort war.









