Irdning kann wieder kämpfen
Beim 0:0 bei Pachern besann man sich der alten Tugenden. Auch Liezen spielte torlos und war zufrieden.
FUSSBALL. Irdning-Stürmer Philipp Schnabl ist die Genugtuung über das 0:0-Remis in der Landesliga auswärts gegen den Ex-Tabellenführer Pachern anzumerken: "Da ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen. Wir haben uns wieder auf unsere alten Tugenden Einsatz und Kampfgeist besonnen."
Die Irdninger Abwehr stand diesmal sicher, ließ wenig Chancen zu. Die beste Möglichkeit hatten sogar die Ennstaler. Nach einem Eckball prallte ein Kopfball von Laci Krizan von der Querlatte zurück. Schnabl zeigt sich optimistisch: "Nach zwei Niederlagen muss man jetzt einmal mit dem Remis zufrieden sein. Wenn wir so weiterspielen, sind noch einige Punkte drinnen."
Zandls Punkteformel
Apropos Punktekonto. Markting-Chef Peter Zandl hat seine langjährige Fußballerfahrung in eine Regel gegossen: "Du muss pro Spiel eineinhalb Punkte machen. Dann steigst du nicht ab. Das haben die Landesliga-Tabellen der letzten Jahre gezeigt." Bei 15 Spielen im Herbst ergibt das ein Plansoll von 22,5 Punkten. "22 Punkte reichen auch", sagt Zandl. Dazu müsste Irdning aus den letzten beiden Partien vier Punkte holen.
SC Liezen-Trainer Gernot Stradner zeigte sich mit dem 0:0 seiner Mannschaft beim Tabellenletzten Köflach ebenfalls zufrieden: "Wir hatten nicht unseren besten Tag. Da war nicht mehr drinnen." Liezen hatte zwei gute Chancen durch Daniel Haynie, im Tor war Jürgen Waldenhofer bei Weitschüssen auf dem Posten. Im heutigen Steirercup-Spiel in Bad Mitterndorf wird Stradner "die junge Garde" einlaufen lassen. Wenn nicht der Wintereinbruch einen Strich durch die Rechnung macht. GERHARD PLIEM
Steirercup, heute: Bad Mitterndorf - SC Liezen (14 Uhr)









