Jolly Joker im Sturm gefragt
Philipp Schnabl ist gegen Kindberg gesperrt, Ersatz wird gesucht.
LANDESLIGA. Extrawürste konnte und wollte der Strafsenat auch für Irdnings Torjäger Philipp Schnabl nicht braten. Zwar zeigte man Verständnis dafür, dass der ATV-Spieler nach dem schweren Foul an seinem Bruder Jakob instinktiv handelte. "Wäre Jakob nicht ein wenig zur Seite gerutscht, wäre der Fuß ab gewesen", erzählt Irdning-Trainer Andreas Schmid.
Aber: Schiedsrichterin Julia Baier blieb dabei, dass Philipp Schnabls Hände zum Gegner gingen. Und für Tätlichkeit lautet die Mindeststrafe auf eine Sperre von zwei Spielen, die Schnabl auch erhielt. Damit fehlt Schmid für das morgige Heimspiel gegen Kindberg der Führende der Landesliga-Torschützenliste. Die Irdninger Hoffnungen ruhen nun auf Michael Schweiger, immerhin Zweiter der Torschützenliste und auf einem Debütanten im Sturm. Wer das ist, darauf wollte sich Schmid nicht festlegen: "Gruber, Rüscher oder Petutschnig wären Optionen. Wahrscheinlich wird es eine Bauchentscheidung."
Der SC Liezen spielt heute bei der jungen Truppe von Heinz Thonhofer in Flavia Solva. Liezen-Coach Gernot Stradner ist gewarnt: "Flavia hat nur zwei Punkte weniger als wir und zuletzt in Fehring ein Remis geholt. Das wird ein Kampf auf Biegen und Brechen. Wir müssen das gesamte Leistungspotenzial abrufen." Ein kleiner Vorteil: Alle drei Neuper-Brüder und Thomas Rabl sammelten bei Thonhofer in Bad Aussee Bundesliga-Erfahrung und kennen seine taktischen Varianten. GERHARD PLIEM







