Klare Marschroute für ATV
Irdning spielt heute gegen GAK II, Liezen trifft auf Köflach.
FUSSBALL. Die Schonfrist für Landesliga-Tabellenführer ATV Irdning ist jetzt wirklich vorbei. "Bisher hat alles für uns gespielt. Nun geht es sich bald nicht mehr aus, dass wir an der Spitze bleiben, wenn wir nicht gewinnen", weiß ATV-Manager Gernot Eingang.
Stürmer Philipp Schnabl beurteilt die neue Situation gar nicht so negativ: "Vielleicht brauchen wir genau den Druck, um wieder drei Punkte einzufahren." Geht es nach der Papierform, ist der erste Sieg der Ennstaler im Frühjahr eine Pflichtübung: Mit dem GAK II kommt der Tabellenletzte ins Irdninger Stadion, das seit der Namensverlosung Petutschnig-Arena heißt. Dennoch: Nach dem mageren 2:2 des SC Liezen im letzten Spiel beim GAK-Nachwuchs ist Irdning gewarnt. Eingang glaubt aber, dass das für einen Sieg notwendige Quäntchen Glück jetzt endlich wieder zurückkehrt: "Uns wurden im Frühjahr schon vier Tore aberkannt, von denen drei mit Sicherheit regulär waren. So gesehen könnten wir schon fünf Punkte vorne sein."
Zumindest gibt es vor dem Spiel positive Nachrichten wirtschaftlicher Natur: Im Falle eines Aufstiegs hat Irdning einen Regionalliga-Sponsor an der Hand. Diese Woche soll der Vertrag ausverhandelt werden. Das motiviert. "Eine gute Nachricht. Dazu müssen wir jetzt anfangen zu gewinnen", sagt Philipp Schnabl. Kapitän Robert Rüscher ist sich sogar sicher: "Heute ist es soweit. Wir gewinnen mit 3:1." Der SC Liezen spielt am Abend beim Tabellen-Siebenten Köflach. SC Liezen-Trainer Gernot Stradner: "Da müssen wir die Punkte zurückholen, die wir gegen GAK II vergeigt haben." GERHARD PLIEM









