Lawinengefahr gestiegen
Mittlerweile herrscht im gesamten Bezirk erhebliche Lawinengefahr. Lage dürfte sich wegen tiefer Temperaturen nur langsam bessern.

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Viel hat's ja in diesem Winter noch nicht geschneit, zumindest nicht auf einmal. Weil es aber in den vergangenen Wochen zumindest recht häufig geschneit hat und der Schnee in höheren Lagen auch liegen geblieben ist, wurde vom Lawinenwarndienst Steiermark mittlerweile für den gesamten Bezirk Lawinenwarnstufe drei ausgerufen.
Weil der Schneefall der vergangenen Tage stets mit starkem Wind gepaart war, warnen die Experten vor größeren Triebschneeumlagerungen. Dabei werden die Schneemassen von exponierten Stellen abgeweht und in Rinnen, Mulden oder auf nahen Hängen abgelagert. Dieser Triebschnee führe zu erheblicher Schneebrettgefahr, vor allem in nord- bis südostseitigen Hängen. Generell sei aber über der Baumgrenze und hier besonders in Hängen in der Nähe von Bergkämmen Vorsicht geboten.
Mit einer raschen Entspannung der Lawinensituation ist nicht zu rechnen. Die niederen Temperaturen verhindern eine Setzung der Schneedecke, damit bleibt die Schneebrettgefahr bis auf weiteres hoch.







