Leiharbeitskräfte sind wieder gefragt
Derzeit sind über 2300 Menschen im Bezirk ohne Job - weniger als noch ein Jahr zuvor.

Foto © Fuchs/Sujet
Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Liezen ist leicht rückläufig, im vergangenen Dezember waren 5,7 Prozent weniger Menschen arbeitslos als ein Jahr davor. Der regionale Arbeitsmarkt ist stark von Einflüssen der Saison geprägt: Der Tourismus verzeichnet Arbeitskräftebedarf, im Gegensatz dazu hat die Baubranche Mitarbeiter abgebaut. Vermittelt wird laut AMS derzeit vor allem in den Dienstleistungssektor. Lichtblicke gibt es für Leiharbeitskräfte, die von der Krise besonders stark getroffen wurden - die Arbeitskräfteüberlasser sind wieder verstärkt auf Personalsuche. Bei den aktuellen Arbeitslosenquoten ist eine Zweiteilung des Bezirkes zu bemerken: Mit 6,8 Prozent liegt Liezen (mit dem Ausseerland) unter dem Steiermark- und Österreichschnitt, im Arbeitsmarktbezirk Gröbming liegt die Quote bei 11,5 Prozent, das ist der steirische Negativ-Spitzenwert.
Im gesamten Bezirk befinden sich 315 Personen in Schulungsmaßnahmen, 34 Schulabgänger suchen eine Lehrstelle, diese Zahl deckt sich mit den gemeldeten offenen Lehrstellen. Eingeschränkte Mobilität, spezielle Berufswünsche, aber auch mangelnde Qualifikationen erschweren die Vermittlung.








