Basteimauer des Schloss Trautenfels wird saniert
Auf Schloss Trautenfels wird in den kommenden zwei Jahren die Mauer saniert. Dafür musste man auch einige Bäume im Schlosshof opfern.

Foto © Kleine Zeitung/Christian NeratDie Sanierungsarbeiten laufen, die Auffahrt zum Schloss soll kommendes jahr wieder freigegeben werden
Mit alten Dingen kennt man sich auf Schloss Trautenfels aus. Manchmal muss man aber auch Altes opfern, um Bestehendes zu bewahren. Das trifft auf die mehr als 100 Jahre alten Bäume im Schlosshof zu, die nun entfernt wurden. Im Zuge der Sanierungsarbeiten hat sich herausgestellt, dass die Wurzeln mitschuld an der Mauerproblematik sind. Bereits 2007 sind große Stücke von der 30 Meter hohen Schlossmauer abgeplatzt. Damals wurde auch die Zufahrtsstraße komplett gesperrt und eine Notumfahrung eingerichtet. "Die durch die Baumwurzeln entstandenen Hohlräume begünstigen das Eindringen von Regenwasser, das für die Ausschwemmung und Abplatzung der Mauer verantwortlich ist", heißt es in einer Presseaussendung des Landesmuseums Joanneum.
Großfläche Isolierung
"Nach reiflicher Überlegung haben wir uns dazu entschlossen, die Bäume zu entfernen. Sie würden aufgrund der notwendigen Sanierungsarbeiten in den nächsten Jahren ohnehin absterben." Im Bereich der Mauer wird das Erdreich nämlich mit Hilfe von Bindemitteln gefestigt, auf der Basteioberfläche wird eine Isolierung (ähnlich einem Flachdach) angebracht. "Damit ist eine Unterversorgung der Bäume mit Wasser verbunden", heißt es beim Gebäude-Referat des Landesmuseums. Würde man die Isolierarbeiten nicht so großflächig ausführen, wäre es nur eine Zeitfrage, bis das Wasser wieder zu Schäden an der Mauer führt.
Das Gerüst wurde bereits aufgebaut, die Sanierung wird nun insgesamt zwei Jahre beanspruchen. "Wir wollen jedoch bis zur Regionale im kommenden Jahr die Zufahrt wieder freigeben", so Schloss Trautenfels-Leiterin Katharina Krenn








