Liezen will super sein
Großer Tag für die Damen-Mannschaft des UKC Liezen.

Foto © Pliem
Normalerweise wären die Keglerinnen nach dem steirischen Meistertitel in die Bundesliga aufgestiegen. Durch die neu eingeführte Superliga gibt es aber eine zusätzliche Ebene. Alle bisherigen Bundesliga-Vereine spielen in der Superliga weiter, die Bundesliga bleibt zwischen Landes- und Superliga als zweite Liga erhalten.
"Diese Regelung dürfte auf Grund der großen Dichte von Kegelvereinen in Wien und Niederösterreich eingeführt worden sein. Dort gibt es einfach viele erstklassige Vereine", erklärt UKC-Sportkapitän Gerald Spreitz.
Der Fixstartplatz in der Bundesliga ist also gesichert, heute geht es für den UKC in Wittau (NÖ) um den Aufstieg in die Superliga. Die drei Gegner kommen aus Wien. KSV Wien und KSK Herz wollen ihren Verbleib in der höchsten Spielklasse sichern, KSV Wiener Linien und Liezen wollen deren Plätze einnehmen. Maria Abram, Mannschaftskapitän der Union-Keglerinnen, weiß um die Schwierigkeit der Aufgabe: "Natürlich hoffen wir auf einen Aufstieg, aber unsere Gegner sind extrem gut. Außerdem müssen wir auf zwei Stammspielerinnen verzichten, wir treten also nicht mit dem stärksten Team an."
"Egal in welcher der beiden Ligen wir spielen, für uns ist es ein Erfolg und eine neue Herausforderung", erklärt Spreitz. "Wir haben erstmals genug starke Keglerinnen, um auch auf Bundesebene antreten zu können." Im Gegensatz zur Landesliga (vier Damen) gibt es in den höheren Klassen Sechser-Teams. Spreitz: "Unser Einsatzbereich liegt zwischen Salzburg und Burgenland. Der Aufwand ist für einen kleinen Verein gewaltig, ein Sponsor würde uns da vieles erleichtern."
ANDREAS HUBER









