Gute Bilanz der LG Ennstal
Das Jahr 2008 lief bei der Landgenossenschaft Ennstal in allen Bereichen positiv. Die Krise spürt man kaum, nur in einer Sparte voll: bei der Milch.

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Manche Vorstände wären froh, könnten sie in Zeiten wie diesen so positiv bilanzieren, wie gestern die Spitze der Landgenossenschaft Ennstal. In den drei großen Sparten des Konzerns (Ennstal Milch, Landena mit Fertiggerichten und diversen Nahrungsmitteln sowie Landmarkt), erwirtschaftete man im Vorjahr einen Gesamtumsatz von 283 Millionen Euro.
Der Jahresgewinn vor Steuern (EGT) lag bei vier Millionen Euro. Insgesamt sind 1250 Mitarbeiter in der LG beschäftigt, für das laufende Jahr will man insgesamt zwölf Millionen investieren. "Wir spüren die Krise vor allem durch eine Veränderung bei der Nachfrage. Der Trend geht hin zu billigeren Produkten, nachdem wir auch im Diskontbereich tätig sind, können wir das durch eine Verschiebung abfedern", erklärt Geschäftsführer Josef Pitzer.
Milchmarkt. Lediglich ein Bereich ist derzeit ganz massiv unter Druck: der Milchmarkt. Im Ennstal zahlt man mit 33 Cent pro Liter zwar noch mehr als der österreichweite Durchschnitt der Molkereien. "Trotzdem werden wir um eine weitere Absenkung in den nächsten Monaten nicht umhin kommen", so Obmann Hermann Schachner. Dass man Lieferungen über der für jeden Bauern fixierten Quote mit einem schlechteren Preis "bestraft", sieht man bei der LG nicht als zielführend.








