Kinder lernen richtigen Umgang mit fremden Hunden
Karin Freiberger und ihr Border-Collie "Robin" touren durch den Bezirk, um die Kleinen im richtigen Umgang mit fremden Hunden zu schulen.

Foto © kk
Immer wieder prangen folgende Schlagzeilen auf den Titeblättern: "Hund biss Kind" oder "Kind von Hund angefallen". Schnell kann's passieren, dass sich der beste Freund des Menschen genau als das Gegenteil entpuppt. Zum Beispiel, wenn er in brenzligen Situationen nicht richtig behandelt wird.
Gefahrensituationen. Um genau solche Gefahrensituationen und Schlagzeilen zu vermeiden touren Karin Freiberger und ihr neunjähriger Border-Collie "Robin" als Schulhundeteam" durch den Bezirk Liezen. Seit dem Jahr 2007 besuchen die beiden Kindergärten und Volksschulen, um die Kleinen im richtigen Umgang mit dem Vierbeiner zu schulen.
Unfälle verhindern. "Viele Unfälle könnten verhindert werden, wenn Kinder nur ein paar grundlegende Dinge beim Umgang mit Hunden beachten würden", so Freiberger, die als Therapeutin im Heilpädagogischen Kindergarten Liezen arbeitet. Im praktischen Unterricht haben die Schüler die Möglichkeit sich dem Hund Schritt für Schritt anzunähern. "Ängstliche Kinder nehmen einfach nur am Sesselkreis teil, sie können selbst entscheiden, ob sie den Hund streicheln oder mit ihm spielen wollen." Der Praxisunterricht dauert eineinhalb Schulstunden und kostet 1,50 Euro pro Kind. Dazu gibt's einen kleinen Ratgeber, in dem die zehn Gebote für den friedvollen Umgang mit dem Hund noch einmal zusammengefasst sind.







