Boxen: Vier Steirer bei Staatsmeisterschaften dabei
Wanusch Abasow, Robert Arakelov, Ara Muradjan und Karl Speckmoser. Vier Steirer steigen bei den Staatsmeisterschaften im Boxen in Wels in den Ring. Die Devise: Raus aus der Ecke, rein ins Rampenlicht.

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Acht Fäuste für die steirischen Landesfarben. Wanusch Abasow (Federgewicht/Titelverteidiger), Robert Arakelov (Halbschwer), Ara Muradjan (Schwergewicht/alle Heros Graz) und Karl Speckmoser (BC Liezen) steigen ab Freitag bei den Amateur-Staatsmeisterschaften in Wels in den Ring. Das Ziel: Schlagkraft beweisen!
Kopfschutz. K.o.-Süchtige kommen beim Amateurboxen allerdings kaum auf ihre Kosten. Erstens tragen die Boxer einen Kopfschutz und zweitens wird früh abgebrochen. Das ganz bewusst. "Wenn du am Montag wieder arbeiten musst, ist es schon gut, wenn sie dir am Wochenende die Birne nicht zu weich hauen", erklärt Speckmoser grinsend. Für den Lassinger gab es nach der Nominierung durch den steirischen Landestrainer Gerhard Poms noch den Ausscheidungskampf gegen den Oberösterreicher Gerald Hauer. Für die Hauer-Fans war's eine knappe Entscheidung, für Karl Speckmoser gab es "nichts am Sieg zu rütteln".
Chancen. Bei den Titelkämpfen in Wels rechnet sich Speckmoser jetzt gar nicht so schlechte Chancen aus: "Mit Losglück vielleicht sogar Platz zwei." Nur den Vorarlberger Danjel Obradovic hält er für unbezwingbar. Von seinen zwanzig Wertungskämpfen hat Speckmoser aber nur drei verloren. Eigentlich wollte er sich ganz seiner Trainertätigkeit widmen. Aber beim Sparring hat ihn "die Gier doch wieder gepackt". Und außerdem "sollen die Leute sehen, dass sich im Liezener Boxsport etwas rührt."
Gesundheitliche Probleme. Gastritis (Abasow), Kieferhöhlenendzündung (Muradjan) und Lymphdrüsenprobleme (Arakelov) - die Heros-Mannen hatten zuletzt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Darum ist Heros-Chef Fredl Zach diesmal nicht wirklich optimistisch.







