Krise deutlich spürbar
Der schwache Trost: Der Bezirk Liezen steht besser da als andere Regionen der Steiermark, aber die Arbeitslosenzahlen steigen ständig.

Foto © Thomas PilchDerzeit sind laut aktueller AMS-Statistik 2763 Menschen (ihren) Job los
Große Industriebetriebe der Region versuchen der Krise noch mit Kurzarbeit, Urlaubsabbau, Umstellung von Schichtplänen und Überstundenvermeidung zu trotzen, aber die Arbeitslosigkeit steigt auch im Bezirk Liezen deutlich.
AMS-Statistik. Derzeit sind laut aktueller AMS-Statistik 2763 Menschen (ihren) Job los, Männer (1844) sind deutlich stärker betroffen als Frauen. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass traditionell männerdominierte Branchen wie die Industrie samt Nebengewerbe von der Krise besonders stark betroffen sind.
Saisoneinflüsse. Die Daten zeigen aber, dass der regionale Arbeitsmarkt auch stark von Saisoneinflüssen geprägt ist: "In den wetterabhängigen Bereichen wie Bau und Forstwirtschaft haben wir heuer deutlich mehr Arbeitslose als im Vorjahr, der Anstieg liegt bei gut 30 Prozent", erklärt Johann Einzinger, Leiter des Arbeitsmarktservice Liezen. Derzeit sind im Bezirk um 615 mehr Menschen arbeitslos als zur gleichen Zeit des Vorjahres, das entspricht einer Steigerung von rund 28 Prozent.
Vorliegende Berechnungen. Diese Zahlen betreffen den Februar, die letzten vorliegenden Berechnungen der Arbeitslosenquoten bezieht sich auf den Jänner. Dabei zeigt sich, dass der Bezirk noch besser da steht als viele andere Regionen der Steiermark. Mit einer Arbeitslosenquote von 6,7 Prozent (Gröbming) und 8,4 Prozent (Liezen-Ausseerland) liegt der Bezirk unter dem Steiermarkschnitt von 9,7 Prozent.







