Sorgen macht nur die Grippe
Einsatzleiter rechnet wieder mit mehr als 50.000 Fans. Probleme könnte nur die Grippewelle machen, die auch vor der Polizei nicht Halt macht.

Foto © GEPADer Massenansturm wird mit mehr als hundert Polizeibeamten in geordnete Bahnen gelenkt
Wenn sich am Dienstag um 18 Uhr der erste Slalomläufer aus dem Starthaus katapultiert, werden sie zumindest die erste Halbzeit eines echten Großkampftages überstanden haben: Mehr als hundert Polizeibeamte sorgen rund um den Nachtslalom dafür, dass der Ansturm der Massen in geordnete Bahnen gelenkt wird.
Freudenfest. Einsatzleiter Herbert Brandstätter: "Wir rechnen auch heuer mit der Disziplin der Fans. Schließlich haben schon die vergangenen Jahre bewiesen, dass der Nachtslalom ein Freudenfest ist, in dessen Mittelpunkt der Sport steht." Weil aber auch bei aller Disziplin auf die Beamten jede Menge Arbeit wartet, macht sich der Liezener Bezirkspolizeichefs doch ein paar Sorgen: "Ich hoffe nur, dass wir mit der aktuellen Grippewelle nicht noch größere Probleme bekommen."
Verkehrsexperten. Gebraucht wird jeder Mann. Am Renntag sind Verkehrsexperten im Hubschrauber unterwegs, um die Anreiserouten im Auge zu behalten. Brandstätter: "Für unsere Leute ist es eine große Herausforderung, den riesigen Zuschaueransturm in den Griff zu bekommen."
Fußgängerleitsystem. Dafür wurde ein neues Fußgängerleitsystem entwickelt. Mit Hinweistafeln an neuralgischen Stellen, vorgezogenen Kassen und getrennten Wegen für Fans und Fahrzeuge. Für eine reibungslose Anreise hat der Polizeichef einen heißen Tipp: "Wer früh genug kommt, spart sich einiges an Stress und mögliche Verzögerungen."









