Post gibt beim Klimaschutz Gas
In der Steiermark sind schon 20 Erdgasautos unterwegs, Ausbau folgt.

Foto © APAIn Kürze sollen auch Elektromopeds eingesetzt werden
Trari, trara, die Erdgasautos sind da! Seit Monaten bringt die Österreichische Post AG auch allen Steirern etwas - und zwar auf besondere Art und Weise: In einer ersten Stufe sind 20 so genannte "Erdgascaddies" unterwegs, zehn im Raum Graz-Süd und zehn im Bezirk Liezen. Nun folgen die Schritte zwei und drei: In Kürze sollen auch Elektromopeds eingesetzt werden - und zudem zehn weitere Erdgasautos Kurs auf Hartberg nehmen.
Fahrzeugflotte. "Die Post betreibt die größte Fahrzeugflotte des Landes. Von daher sind wir uns unserer Verantwortung in Sachen Klimaschutz voll und ganz bewusst", betont Peter Umundum, Leiter der Abteilung Produktion und Logistik bei der Post AG. "Die Steiermark war daher Ausgangspunkt für den Einsatz von Erdgasautos. Hier übernehmen wir durchaus so etwas wie eine Vorbildfunktion."
Postmitarbeiter. Bei der Zustellung legen ja die Postmitarbeiter allein in der Steiermark jährlich rund 15 Millionen Kilometer zurück. Einige davon hinterlassen neuerdings möglichst wenige Spuren: Durch den Einsatz der "Volkswagen-Erdgascaddies" in Graz und Liezen kann die CO2-Emission in der Steiermark schon jetzt um 27 Tonnen reduziert werden. Bei 950 solcher Autos - also nach einem vollständigen Umstieg - wären das 1280 Tonnen im Jahr.
Postzustellung. "Wir wollen die Umrüstung bei der Postzustellung aber noch weiter ausbauen", betont Peter Umundum. So werden in Kürze zehn weitere Erdgas-Pkw durch Hartberg kurven. Darüber hinaus testet die Post gerade zwei Elektromoped-Modelle. Auch hier soll der Freibrief zum Losfahren bald eintreffen.









