Es hat sich allerhand getan
Die dritte Einreichrunde des Sozialfestivals 2012 "Tu was, dann tut sich was" an der Steirischen Eisenstraße wurde mit der Jurysitzung im Kammerhof in Eisenerz abgeschlossen.
Armutsbekämpfung war das zentrale Thema der dritten Runde des Sozialfestivals 2012 an der Steirischen Eisenstraße, das unter dem Motto "Tu was, dann tut sich was" steht. Zehn Projekte wurden im Peter Tunner-Saal des Congress Leoben von den Projektbetreibern präsentiert und 19 im Kammerhof. Und es waren, wie schon bei den ersten beiden Runden, vielschichtige Ideen. Und, was sich entwickelt hat, auch über die Bezirksgrenzen hinaus. So war diesmal beispielsweise Veronika Franz von der Gemeinde Landl (Bezirk Liezen mit dabei) um die Idee eines Beachvolleyballplatzer, der von Jugendlichen entwickelt wurde, vorzustellen. Karin Gulas, Bürgermeisterin aus Wildalpen versuchte die Jury, der auch diesmal wieder Altbischof Johann Weber gut gelaunt angehörte, mit der Idee, Wasser und Forst in einem Erlebnismuseum für Jung und Alt zu verbinden. "Wir haben ja 45.000 Nächtigungen in unserer 520-Seelen-Gemeinde. Da müssen wir auch für die Gäste und unsere Bewohner, die vielfach schon älter sind, etwas bieten", erzählt sie. Eine "Habsburgermeile" will Fritz Schweiger aus Radmer umsetzen. Die Pläne dafür gäbe es schon lange. Und Gabriele Niederl stellte für die Pfarre Eisenerz die Idee eier Boutique-Ecke im Kleiderladen vor. Auch das gefiel der Jury.
Die nun ausgewählten Projekte werden mit 55.000 Euro unterstützt. Bei allen drei Runden wurden insgesamt 110 Projektideen eingereicht. Ein kleiner Restbetrag vom Gesamtbudget ist noch übrig. Infos gibt es beim Festivalteam unter www.tu-was.at









