"Es fehlt die Rechtssicherheit"
Kammerräte des Unabhängigen Bauernverbands zeigen Probleme auf.
IRDNING. Vor etwa einem Jahr haben die Bauern ihre Vertretung neu gewählt. Der Unabhängige Bauernverband (UBV) ist seither mit drei Räten in der Bezirkskammer vertreten. "Wir haben uns gut eingelebt und sind fest entschlossen, Ungerechtigkeiten aufzuzeigen", erklärten die Vertreter bei einer Pressekonferenz in Irdning. Und davon gibt es aus ihrer Sicht jede Menge: "Ein besonderes Problem ist die Planungs- und Rechtsunsicherheit", so der UBV-Obmann Johann Ilsinger. "Die Agrarmarkt Austria stellt derzeit Nachberechnungen der Ausgleichszahlungen aus dem Jahr 2007 an. Unter Umständen mit dem Ergebnis, dass etwas zurückgefordert wird. In welcher Branche gibt es so etwas?"
Heftig wehrt man sich auch gegen die Aussage der AK, die Bauern seien die größten Nehmer im Budget. "Wir arbeiten zu einem Stundenlohn von zwei bis drei Euro, Leistungen der Familie nicht mitgerechnet. Urlaub ist für die meisten von uns ein Fremdwort. Im Gegenteil, viele müssen Urlaub am Bauernhof anbieten, um über die Runden zu kommen." CHRISTIAN HUEMER







