Im Gesamtweltcup ist Platz drei in Reichweite
Nach seinem sechsten Platz bei der WM in Italien geht es für Gernot Schwab am Nachmittag nach Russland zum Weltcupsaisonfinale.

Foto © GEPAGernot Schwab
Bei der WM ist es für Gernot Schwab nicht ganz nach Wunsch gelaufen. "Die Teilnahme am Teambewerb haben wir um 13 Hundertstel nur ganz knapp verpasst", erzählt der Irdninger, der im Einzel- und Teambewerb als Titelverteidiger an den Start ging.
Im Einzel konnte er sich nach einem schweren Fehler im ersten Lauf mit der viertbesten Zeit im letzten Durchgang noch Platz fünf sichern. Auf die Bronzemedaille fehlten 0,64 Sekunden. "Die Abstimmung hat bei mir erst am letzten Wettkampftag gepasst, mit etwas mehr Zeit hätte es wahrscheinlich anders ausgesehen. Als Titelverteidiger liegt die Latte natürlich höher, aber ein fünfter Platz ist auch nicht schlecht", meint Schwab.
Saisonfinale winkt. Als Sechster der Gesamtwertung macht sich Schwab heute Nachmittag auf den Weg nach Russland. In Novouralsk im östlichen Ural-Gebirge finden die beiden letzten Saisonrennen statt. "Die Karten werden dort völlig neu gemischt. Keiner weiß, wie die Bahn aussieht und welche Bedingungen uns erwarten", freut sich der 30-Jährige auf das bevorstehende Abenteuer. Bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt erwarten die Sportler naturgemäß extrem schwierige Wettkämpfe.
Mit zwei guten Rennen könnte es Schwab noch auf das Podest im Gesamtweltcup schaffen. Auf den dritten Platz fehlen ihm derzeit nur 42 Punkte. Seine direkten Gegner sind allesamt Österreicher, die derzeit die Plätze zwei bis sechs belegen. "Wir haben dort nicht so gute Möglichkeiten unser Material zu präparieren, daher wird viel vom Fahrkönnen der Athleten abhängen. Es ist sicher einiges drinnen", wittert der Routinier seine Chance.








