Ein Herbst voller Kultur
Der 13. Zyklus der Aicher Herbst Kultur ist Geschichte. Er bot ein thematisch breit gefächertes Programm und lockte so viele Besucher an, wie noch nie zuvor. Bald starten die Vorarbeiten fürs kommende Jahr.

Foto © Marija Kanizaj/Sujet
Es wäre nicht die Aicher Herbst Kultur, wenn man nicht auch noch bei der 13. Auflage des herbstlichen Kulturreigens Premieren feiern könnte. Diesmal war es ein Abend unter dem Motto "Z'saumkemma dahoam", der zum Auftakt des diesjährigen Zyklus' fortgezogene und daheimgebliebene Aicher zum gemütlichen Erfahrungsaustausch zusammenführte.
350 Aicherinnen und Aicher waren zum gemütlichen Plausch am Vorabend des Klein Aicher Kirtags gekommen, für rund 130 davon war es eine Rückkehr in die alte Heimat. Einer von ihnen kam gar aus Nicaragua ins Ennstal und verschob Flug und Urlaub, um beim Treffen dabei sein zu können. Und am nächsten Tag wohl auch beim Kirtag, der eigentlich den Auftakt zum Kulturreigen markiert. Echte Tradition, ohne Humtata und Schlagergedudel steht dabei im Vordergrund und lockte auch heuer wieder an die 6000 Besucher an.
Fünf Wochen lang bot das malerische Dorf im oberen Ennstal seinen Bewohnern und Gästen in der Folge ein kunterbuntes und höchst abwechslungsreiches Programm, mit dem die Verantwortlichen offensichtlich auch heuer die Erwartungen voll erfüllen konnten. Schließlich konnte man über den gesamten Zyklus gesehen so viele Besucher wie noch nie verzeichnen. Traditionellere Programmpunkte, wie das Chorkonzert in der Pfarrkirche waren dabei ebenso ein Renner, wie experimentellere Veranstaltungen wie der Poetry Slam vor ausverkauftem Haus zum Abschluss des Veranstaltungsreigens. Kein Wunder, dass Herbstkultur-Chef Hans Miller hochzufrieden ist: "Gemeinsam ist es uns auch heuer gelungen, ein qualitativ hochstehendes Programm zu bieten. Mit einem Budget von rund 80.000 Euro, das wir zu 95 Prozent selbst finanzieren."







