Ein Leben im Dienst der Allgemeinheit
Ida und Franz Strick aus Bad Mitterndorf machen ihr Haus öffentlich.

Foto © PliemIda und Franz Strick in ihrer Bibliothek
Ihr ganzes Leben lang haben Ida und Franz Strick ihr Wissen, ihr Können und ihre Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit gestellt. Mehr als 26 Jahre war Ida Strick im Rettungswesen beim Roten Kreuz tätig und kam auf mehr als 10.000 Ausfahrten. Gemeinsam mit ihrem Mann Franz sorgt sie dafür, dass die weit über die Grenzen von Bad Mitterndorf bekannte "Heimatkundliche Sammlung" in ihrem Haus in Schuss bleibt. "Der Vater hat damit angefangen und ich habe sein Werk weitergeführt", erzählt Franz Strick. Nicht weniger als 27 Chroniken lagern im Hause Strick und werden vervollständigt. Reparaturen in der großen, über mehrere Stockwerke reichenden Sammlung müssen vorgenommen werden. Zudem ist noch die Puppenausstellung von Tochter Regina im Haus untergebracht und das Haus Strick beherbergt die Masken und Gewänder des Bad Mitterndorfer Nikolospieles. Der Tee von Ida Strick, den sie ausschenkt, wenn mit Freiwilligen die uralten Masken und Felle gereinigt und restauriert werden, ist legendär.
Jetzt betreut sie noch die Kneippanlage im Ort, ihr Mann ist seit 60 Jahren Mesner in der Pfarrkirche und war bei der Feuerwehr und der Bergrettung aktiv. Zudem hat er die Restaurierung von bis jetzt 170 Marterln und Wegkreuzen in die Hand genommen: ein Leben im Dienst der freiwilligen Sache eben.
Features
Sammlung
30.000 Jahre alte Bärenknochen findet man in der Sammlung Strick ebenso wie Funde aus der Römerzeit, Bibeln aus dem 16. Jahrhundert, einen Arzneischrank aus dem 17. Jahrhundert, ein Hochrad und seltene Sammlerstücke aus den letzten Jahrzehnten: Infos: Tel.: 03623/22 17.








