Sparen mit voller Energie
Das Ausseerland wird zur Modellregion. Ziele sind der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energie und höhere autarke Versorgung der Region.
Das Umweltministerium hat den Antrag der sechs Ausseerland-Gemeinden Altaussee, Bad Aussee, Grundlsee, Pichl-Kainisch, Bad Mitterndorf und Tauplitz positiv entschieden und die Aufnahme in das Programm "Klima- und Energie-Modellregion" genehmigt.
Das Konzept sieht vor, fossile Energieträger durch erneuerbare Energie zu ersetzen, sparsamer und effizienter mit dem kostbaren Gut umzugehen und regionale Lösungen zu forcieren, um eine höhere Unabhängigkeit zu erreichen. Das Projekt ist vorerst auf drei Jahre angelegt, in dieser Zeit werden Experten der Energieagentur Nord konkrete Maßnahmen erarbeiten. An erster Stelle steht die Erhebung der Ist-Situation mit der detaillierten Erhebung des aktuellen Energieverbrauches und dem Ausloten des Potenzials erneuerbarerer Energieformen. Jeder Haushalt kann sich auf Wunsch durchleuchten lassen und erhält dann gezielt Tipps zur Verbesserung, etwa für thermische Sanierungen oder die Optimierung von Heizungsanlagen. Die dritte Säule des Programms ist der Aufbau eines regionalen Energieteams samt Installierung eines Modellregionmanagers.
Die Kosten für das Projekt betragen 135.000 Euro, die Förderung durch den Klima- und Energiefonds beträgt 81.000 Euro, den Rest bringen die teilnehmenden Gemeinden auf. Die Projektleitung obliegt Thomas Pötsch von der Energieagentur Steiermark-Nord. Im Bezirk gibt es bereits zwei Modellregionen: Schladming mit sieben Gemeinden und die Region Grimming mit vier Gemeinden. Letztere betreut auch ein Schulprojekt mit elf beteiligtem Gemeinden.








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