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    Zuletzt aktualisiert: 12.06.2009 um 11:37 UhrKommentare

    Wurmproblem bei Grundlsee-Saibling

    Speisefisch wird erst in drei Jahren wieder auf den Tellern der regionalen Gaststätten landen. Infizierte Jahrgänge werden ab Herbst abgefischt.

    Manch einen Saibling-Fan wurmt es, dass er auf sein Lieblingsfischgericht zurzeit besser verzichten sollte

    Foto © www.pixelio.deManch einen Saibling-Fan wurmt es, dass er auf sein Lieblingsfischgericht zurzeit besser verzichten sollte

    "Ekelerregend". Auf Saiblinge aus dem Grundlsee müssen Fischliebhaber noch schätzungsweise drei Jahre warten. 2005 hatte ein Hechtbandwurmbefall bei den Speisefischen für Aufregung gesorgt. Der Verzehr wurde zwar als nicht gesundheitsgefährdend, aber als "ekelerregend" eingestuft. Laut den Österreichischen Bundesforsten ist es nun gelungen, die Hechtpopulation weitgehend zu reduzieren, so dass man im kommenden Herbst mit dem Abfischen des infizierten Saiblingbestandes beginnen könne.

    Ältere Jahrgänge. Laut dem Fischereibeauftragten der Bundesforste, Matthias Pointinger, haben sich die Hechte, obwohl ursprünglich gar nicht im Grundlsee beheimatet, stark vermehrt - mit ihnen wurde auch der Hechtbandwurm, der den Saibling als Zwischenwirt nutzt, zum Problem. Seit 2005 wurden rund 850 Hechte aus dem See gefischt, um der Infektionsquelle Herr zu werden. Ab kommenden Herbst will man sich nun auf die Abfischung der älteren, infizierten Saiblingjahrgänge beginnen. Die jüngeren Jahrgänge seien vom Wurmbefall nicht betroffen, so Pointinger.

    Nicht verfügbar. Der Grundlsee-Saibling bleibt dennoch generell bis auf weiteres als "nicht zum Verzehr geeignet" eingestuft. Auf Anfrage der APA bestätigten die regionalen Gasthöfe, dass nur Saiblinge aus speziellen Zuchtbecken mit Grundlseewasser angeboten würden, Wildsaiblinge aus dem Grundlsee seien generell nicht verfügbar.

    Andere Speisefische aus dem See seien vom Wurmbefall nicht betroffen, erklärte Pointinger. Diese würden im Unterschied zum Saibling kein Plankton fressen, über welches die Würmer übertragen werden. Der Saibling sei auch nur deshalb betroffen, weil andere typische Zwischenwirte wie das Rotauge oder die Rotfeder (beide sind keine Speisefische, Anm.) nicht im Grundlsee vorkommen.


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