Das Ennstal surft in Richtung Zukunft
Im Vorfeld der Alpinen Schiweltmeisterschaft 2013 soll das obere Ennstal zur Modellregion für schnelle Internet-Breitbandverbindung werden.

Foto © APAIm nächsten Jahr soll im Ennstal mit dem Ausbau begonnen werden
Internetsurfen ohne lange Wartezeiten, Datentransfer ohne Nervenzusammenbruch und Kinofilme aus dem Netz in wenigen Minuten. Daraus sind die Träume vieler Internetnutzer gemacht und außerdem unzählige Werbespots. Die Realität sieht leider anders aus - zumindest außerhalb von New York oder Silicon Valley.
Genau das könnte sich aber - zumindest im oberen Ennstal - schon in absehbarer Zeit ändern. Geht es nach den Plänen von Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann, soll das Gebiet um den WM-Ort Schladming nämlich schon im kommenden Jahr zur Modellregion für eine superschnelle Internet-Breitbandverbindung aufgerüstet werden.
Realisierbar ist der moderne Daten-Highway durch die Verwendung Glasfaserkabeln, die in der Lage sind auch hohe Datenmengen in kürzester Zeit zu transportieren. Patrick Schnabl, Büroleiter von Landesrat Christian Buchmann: "Nicht nur während der Weltmeisterschaft selbst, sondern auch schon im Vorfeld fallen enorme Datenmengen an. Deshalb soll die Region um Schladming und Gröbming jetzt auch vorrangig ausgebaut werden." Derzeit werde gerade an einer Studie gearbeitet, die untersucht, wie man die Aufrüstung der Region am besten umsetzen könnte.









