Schüler lösten Großeinsatz aus
Eine junge Anruferin rief bei den Einsatzkräften an. Sie behauptete eine Schifahrerin sei am Dachsteingletscher gestürzt und liege dort mit gebrochenem Fuß.

Foto © APA/SujetEin Rettungshubschrauber rückte aus um die angeblich Verletzte zu bergen
Einen dummen, letztlich auch teuren Scherz erlaubten sich am Freitag Kinder, die sich auf einem Jugendlager in Gröbming befinden. Eine junge Anruferin hatte gegen 16.30 Uhr über Handy einen Notruf abgesetzt und angegeben, dass eine Schifahrerin am Dachsteingletscher gestürzt sei und mit gebrochenem Fuß auf einem Schneefeld liege. Danach brach der Kontakt ab. Dennoch leitete die Alpinpolizei eine Suchaktion ein, zwei Hubschrauber, zwölf Bergrettungsmänner und sogar zwei Pistengeräte waren fast vier Stunden lang im Einsatz. Als die Polizei den Notruf zurückverfolgte, stieß man auf Ungereimtheiten. Am Abend stellte sich heraus, dass der Anruf getürkt war und auch die Urheber wurden ausfindig gemacht. Sie müssen nun die Kosten des Einsatzes tragen.









