Zwei Fusionen (fast) auf Schiene
Aich und Gössenberg sowie Pruggern und Michaelerberg verhandeln.
Eines steht fest: Elefantenhochzeiten sehen anders aus. Gerade weil aber Aich, Gössenberg, Pruggern und Michaelerberg sehr kleine Gemeinden sind, zählen sie derzeit wohl zu den aussichtsreichsten Kandidaten für eine echte Zusammenlegung.
Am weitesten fortgeschritten sind die Fusionsbemühungen in Aich und Gössenberg. Franz Danklmaier, Bürgermeister von Aich: "Wir haben die volle Absicht, gemeinsam in die Zukunft zu gehen." Mit ein Grund dafür ist wohl auch die Aussicht, sich mit der Fusion mit Gössenberg eine größere Lösung zu ersparen. So habe es, bestätigt Danklmaier, beim gemeinsamen Termin mit seinem Gössenberger Amtskollegen Helmut Reinbacher in Graz, klare Signale gegeben, dass Aich und Gössenberg nach einer freiwilligen Fusion als Einheit für sich stehen könnten.
Ebenfalls auf dem Weg, wenn auch nicht so weit fortgeschritten ist man in den Nachbargemeinden Pruggern und Michaelerberg. Gespräche gibt es dort schon länger, auch eine gemeinsame Sitzung der beiden Gemeinderäte fand statt. Zumindest in Pruggern ist die Stimmungslage klar. Bürgermeister Hannes Huber: "Der Gemeinderat hat schon zweimal einstimmig für eine Fusion mit Michaelerberg gestimmt." In Michaelerberg, wo ein Teil der Gemeinde nach Pruggern und ein anderer nach Gröbming tendiert, könnten im Sommer die Bürger befragt werden. Davor soll es noch einen Termin der beiden Bürgermeister Hannes Huber und Albert Trinker in Graz geben. CHRISTIAN NERAT








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