Klapfs Wunsch bleibt unerfüllt
Wechsel zum Regionalligaklub Pasching hat sich zerschlagen.
FUSSBALL. Kommt er nach Pasching, oder bleibt er bei Wiener Neustadt? Er, das ist Wolfgang Klapf, der neben Christian Mayrleb als zweiter namhafter Neuzugang in der Winterpause zum Vierten der Regionalliga Mitte stoßen sollte.
Klapfs Transfer nach Oberösterreich galt bereits als fix, nun scheint sich das Blatt zu wenden. "Noch ist nichts endgültig entschieden, aber so wie es ausschaut, werde ich wohl bei Wiener Neustadt bleiben müssen", so Klapf, der bis 2012 beim Bundesligaklub unter Vertrag steht.
Der 32-Jährige aus Gams wechselte 2008 vom LASK zu Wiener Neustadt, in der Herbstsaison kam er unter Trainer Peter Schöttel jedoch nur zu zwei Einsätzen in der Startelf, dazu wurde Klapf zweimal eingewechselt. "Warum ich derzeit kaum spiele? Ich weiß es nicht", meint Klapf ratlos und fügt hinzu: "Natürlich will jeder spielen, auch ich." Auf Klapfs linker Abwehrposition ist der Oberaicher Andreas Schicker gesetzt: "Laut Schöttel sind wir auf Augenhöhe, deshalb ist die Entscheidung für Andi und gegen mich nur ein Bauchgefühl des Trainers", klagt Klapf. Jetzt wollte er leihweise weg. Mit Vienna-Trainer Alfred Tatar gab es ein Gespräch, Klapf bevorzugt aber Pasching: "Ich würde sehr gern zu Pasching wechseln. Zum einen, weil mich der Verein haben will und ich dort wieder öfter spielen könnte, zum anderen, weil ich mir gerade in Linz eine Wohnung gekauft habe."
Für Wiener Neustadts ist die Entscheidung bereits gefallen, Klapfs Wunsch geht nicht in Erfüllung: "Der Wechsel nach Pasching war für uns nie ein Thema. Dass Klapf dort unterschrieben hat, ist nur von den Medien kolportiert worden. Klapf hat bei uns einen Vertrag und bleibt Spieler von Wiener Neustadt", betont Teammanager Alexander Gruber. MARTIN KOHLBACHER







