Antritt und Abschied
Seit Mittwochabend ist es offiziell: Gaishorn hat mit Manfred Jansky einen neuen Bürgermeister - er wurde mit großer Mehrheit gewählt.
Es war eine der kürzesten Gemeinderatssitzungen, die Gaishorn seit Langem erlebt hat: Die Neuwahl des Bürgermeisters samt Angelobung und Ansprachen war nach 37 Minuten erledigt. Manfred Jansky wurde mit 12 von 15 Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt, zwei Mandatare stimmten mit "nein", eine Stimme war ungültig.
Seine erste Rede hielt der neue Ortschef knackig: "Es ist keine leichte Zeit, in der sich die Gemeinde befindet", stellte Jansky fest und stellte klar, dass er auf "Gemeinsamkeit und partnerschaftliche Arbeit setze. "Meine Werte sind gegenseitige Wertschätzung und hohe Gesprächskultur." Mit einer Einladung an alle Fraktionen zur Zusammenarbeit endete Janskys Ansprache zum Amtsantritt.
Etwas länger brauchte der scheidende Bürgermeister Karl Pusterhofer, dem der Abschied offensichtlich schwerfällt, wie seinen Worten und der Aufzählung eigener Leistungen unschwer zu entnehmen war. In 20 Jahren Bürgermeister müsse man fünf Mal breite Zustimmung aus der Bevölkerung bekommen. "Ich habe diese Mehrheit nie als Freibrief aufgefasst, sondern mit all meinen Kräften und bis auf die letzten Monate mit Freude gearbeitet." Seine Schwerpunkte seien Wohnen und Arbeiten im Ort gewesen, die Ortsbildgestaltung und die Hebung der Lebensqualität in der Gemeinde. Bezirkshauptmann Josef Dick meinte, dass für Politiker "das flache Land viel gnadenloser ist als die städtischen Ballungsräume, die Möglichkeit zum Rückzug ist kaum gegeben."








