Sogar die Top zehn sind in Reichweite
Marco Pichlmayer punktete beim Weltcup in Klingenthal und hat heuer noch einiges vor.
NORDISCHE KOMBINATION. Da ist noch einiges drinnen. Zum ersten Mal seit Langem schnupperte der Bad Mitterndorfer Marco Pichlmayer in Klingenthal wieder Weltcupluft in der Nordischen Kombination. Im Springen reichte es zwar nur für den 37. Rang. Eine fulminante Leistung im Langlauf (mit der siebentbesten Laufzeit platzierte er sich inmitten der Weltelite) brachte ihn als 24. aber noch in die Weltcuppunkteränge.
"Es geht halt Schritt für Schritt. Der Unterschied zum Continentalcup ist einfach gewaltig. Im Weltcup gibt es keinen schlechten Springer und keinen langsamen Läufer mehr. Die Dichte ist enorm", erzählt Pichlmayer. Dass es auch im Schispringen besser funktionieren kann, weiß er: "Im Training bin ich bei den Plätzen um Rang 20 dabei. Das würde im Rennen reichen, um mit einem schnellen Schi weit nach vorne, vielleicht sogar unter die Top zehn zu kommen."
Nach dem Weltcup in Klingenthal geht es für Pichlmayer jetzt direkt nach Liberec in Tschechien. Dort steht ein "Penalty-Race" auf dem Programm, bei dem der Schanzenaufsprung in Korridore eingeteilt wird und je nach Rückstand auf die Bestweite Strafrunden zu laufen sind. Ein Modus, der Pichlmayer liegt. "Beim Sommer-Grand-Prix im Oberwiesenthal bin ich beim gleichen Reglement 19. geworden. Daher bin ich sehr positiv gestimmt."
Druck legt sich der Bad Mitterndorfer keinen auf: "Ich fasse kein konkretes Ergebnis ins Auge. Die letzten Jahre war ich viel zu sehr ergebnisorientiert und das ist nach hinten losgegangen." GERHARD PLIEM








