Steiermark: Klirrende Kälte und eisige Nebel
Die eiskalte Südost-Strömung bestimmt das Wetter weiterhin. Die Pannendienste haben derzeit Hochsaison.

Foto © APDen Wetterprognosen nach müssen wir uns weiterhin warm anziehen.
"Warm Anziehen", das bleibt die Devise. Denn kalt bleibt das Wetter auch am Montag. "Vor allem im Süden der Steiermark gibt es eine eisig-kalte Südost-Strömung", sagt Meteorologe Reinhard Prugger (meteoexperts). Im Süden werden wieder Nebel erwartet, stellenweise wird er gefrieren. Im Norden dagegen ist es milder, "es kann sogar Plusgrade in mittleren Lagen geben, die von der Sonne beschienen werden".
Italien-Tief. Das derzeitige Hochdruckgebiet in Osteuropa sorgt für diese Verhältnisse, und das werde sich nur zur Wochenmitte kurz ändern: "Am Mittwoch nähert sich ein Italien-Tief, und es wird wieder stärker Wolken geben. Dann sinkt die Temperatur nachts nicht so stark ab", sagt der Experte. Allerdings: Das Tief wird eher sanft ausfallen, "da und dort dürfte es schneien, aber das wird nur im Zentimeterbereich sein. Es könnte auch Eisregen geben".
Niederschlag. Mit Niederschlag schaut es auch weiterhin schlecht aus. Hier hat Prugger nur einen Trost parat, an den er aber selber nicht recht glaubt: "Der Mandlkalender sagt für die zweite Jännerhälfte viel Schnee voraus".
20.000 Mal Pannenhilfe. Dauereinsatz gibt es bei der Pannenhilfe. Allein in der letzten Woche rückten Öamtc und Arbö österreichweit 20.000 Mal aus, um Starthilfe zu geben. Auch zugefrorene Schlösser und Türen bringen Autofahrer zur Verzweiflung. Die Pannenhelfer raten: Derzeit das Auto nicht waschen, Dichtungen mit Konservierungsmittel einschmieren und die Autobatterie checken lassen!
Features
Österreich
Vergleich mit 2008
Auch im Vorjahr war es im Jänner zunächst sehr kalt - in Bad Mitterndorf gab es minus 17,6 Grad. Dann wurde es warm, bis zu 16 Grad plus. Sturm "Paula" am 27. 1 war Hauptereignis.








