Auf der Heimfahrt getötet
Tragödie auf der Tauplitzalm-Alpenstraße. Drei Mitarbeiter einer Schihütte verunglückten auf Schneefahrbahn, 46-Jährige von Auto erdrückt.
Auf der Tauplitzalm bei Bad Mitterndorf herrscht tiefe Betroffenheit. Der Neuschnee, der in den letzten Tagen der Wintersaison die Pisten in sattem Weiß erstrahlen lässt, hat am Donnerstagabend zu einer Tragödie geführt. Die Kellnerin einer Almhütte kam bei einem Unfall auf der Heimfahrt vom Dienst ums Leben.
Kellnerin. Manuela E. (46) aus Bad Mitterndorf arbeitete als Kellnerin auf der Kriemandlhütte, der höchstgelegenen Schihütte der Tauplitz. Im Auto einer 22-jährigen Kollegin aus Bad Aussee fuhren die 46-Jährige und ein 35-jähriger Ungar, der ebenfalls auf der Hütte arbeitet, nach Dienstschluss gegen 18.30 Uhr ins Tal. Doch auf der frisch verschneiten Alpenstraße kam die junge Lenkerin mit dem Geländewagen ins Schleudern und von der Fahrbahn ab. Das Auto stürzte über eine vier Meter hohe Steinmauer und dann weiter über eine Böschung in ein Bachbett, wo es total zerstört wieder auf den Rädern zu stehen kam.
Rücksitz.
Manuela E., die auf dem Rücksitz gesessen war, wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und kam direkt unter dem Auto zu liegen. Um sie zu bergen, musste die Feuerwehr das Auto vorsichtig anheben und gleichzeitig vor dem weiteren Abstürzen sichern. Doch für die Mutter zweier erwachsener Kinder gab es keine Rettung mehr: Sie hatte einen Genickbruch erlitten. Die Lenkerin und ihr Beifahrer hatten sich bereits selbst aus dem Wrack befreit, sie überstanden den Unfall mit leichten Verletzungen.
Die Mitterndorferin ist die 19. Verkehrstote in der Steiermark in diesem Jahr. 2007 waren es zu diesem Zeitpunkt 14 gewesen.









