Loser-Bergpreis abgesagt
Neuer Veranstalter stößt beim Ausseer Motor-Veteranenclub auf heftige Kritik. "Dann lassen wir's eben sein", heißt es beim Loser.

Foto © HuemerBeim Ausseerland Motor-Veteranenclub sah man den neuen Veranstalter höchst kritisch
Genau 25 Mal hat der Ausseer Motor-Veteranenclub (AMVC) den "Internationalen Loser-Bergpreis" veranstaltet. Dabei handelt es sich um eine Oldtimer-Veranstaltung mit Fahrt auf der neun Kilometer langen Panoramastraße. "Nachdem der Club das nicht mehr weitermachen wollte und bei vielen Fahrern alter Fahrzeuge trotzdem Interesse bestand, haben wir uns entschlossen, zusammen mit dem Veranstaltungsteam des Lotusclubs, den Bergpreis selbst in die Hand zu nehmen", erklärt Egon Hierzegger, Geschäftsführer der Loser-Bergbahnen.
Seither gibt es auf vielen Ebenen Kritik an der geplanten Veranstaltung, die allerdings immer ein- und denselben Absender hat: den bisherigen Veranstalter AMVC. Clubpräsident Wenzel Schmolke warnte in E-Mails angeblich vor einem getarnten Bergrennen, das offenbar ohne Überprüfung der Risken stattfinden hätte sollen.
Zu bunt
"Ein Blödsinn. Weder wollten wir ein getarntes Rennen noch sonst irgendeine illegale Veranstaltung machen. Es ging uns lediglich um den Fortbestand des beliebten Loser-Bergpreises", so Hierzegger, dem die Sache schließlich zu bunt wurde. "Dann lassen wir es eben sein. Müssen die Oldtimer-Fans leider woanders einen Bergpreis fahren", so der Loser-Chef, der auf der Homepage des Unternehmens eine Abhandlung zu diesem Thema veröffentlicht hat.









