Liezen auf dem Weg nach oben
Seit dem Aufstieg 2009 gab es jedes Jahr einen Aufwärtstrend.
FUSSBALL. Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Seit drei Jahren spielt der SC Liezen in der Landesliga und dabei haben die Ennstaler ihren Tabellenplatz am Ende jeder Saison jeweils deutlich verbessert. Der Reihe nach: Nur mit viel Glück entging die Truppe von Trainer Gernot Stradner in der Saison 2009/2010 wegen des besseren Torverhältnisses gegenüber Großklein und der Vereinsauflösung von Bad Aussee dem sofortigen Wiederabstieg in die Oberliga. Dem 13. Platz in der ersten Saison folgte im Jahr darauf ein respektabler sechster Tabellenplatz. Und in der vergangenen Saison gab es mit dem dritten Tabellenrang das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte.
Setzt man nur den Trend in der Statistik fort, müssten die Ennstaler heuer um den Titel mitspielen. Zudem ist die Vorbereitung gut gelaufen: Gegen die Regionalligaklubs Leoben und Gratkorn holten die Liezener jeweils ein Unentschieden. Trotzdem will Sektionsleiter Werner Rohrer nicht vom Titel träumen: "Gleisdorf ist für mich der Topfavorit, dann folgen auf Augenhöhe Voitsberg und Weiz, danach Gleinstätten. Lafnitz ist für viele Favorit, für mich nicht", analysiert er die Ausgangslage.
Und wo steht der SC Liezen? Rohrer: "Wir wollen wieder unter den ersten fünf Klubs mitspielen. Dass uns derzeit praktisch niemand zu den echten Titelanwärtern zählt, ist ein Vorteil. Das lässt uns ohne Druck in Ruhe agieren." Damit ist das heutige Heimspiel gegen Voitsberg (19) bereits enorm wichtig. "Ein echter Gradmesser. Da kommt ein Titelaspirant", macht sich SC Liezen-Trainer Gernot Stradner nichts vor: Im letzten Aufeinandertreffen im Frühjahr ließen die Ennstaler beim 2:0 nichts anbrennen. GERHARD PLIEM
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