Haubenköchin sagt Adieu, Bartas übernehmen "Wasnerin"
Große Personal- und Betreiberrochade bei "Wasnerin" und "Seehotel": Max Hentschel verabschiedet sich vom Seehotel Grundlsee. Hoteldirektoren Petra und Davor Barta wollen die "Wasenerin" auf Vordermann bringen.

Foto © Christian Huemer
Das Personalkarussell in zwei Spitzenhotels im Ausseerland hat sich gedreht: Max Hentschel verabschiedet sich vom Seehotel Grundlsee. In dem Viersterne-Haus hat seine Frau Barbara auf Haubenniveau gekocht. "Wir kommen mit den neuen Eigentümern nicht klar und haben uns entschieden zu gehen", sagen die beiden. Gemeint ist die H.M.Z. Privatstiftung aus Spielberg, zu der auch das Hotel-Schloss Gabelhofen gehört. Direktor Rainer Ogrinigg führt nun mit Philipp Temmel das erste Haus am See.
Beim Vierstern-Hotel "Wasnerin" in Bad Aussee hat man sich nach Falkensteiner nun auch von der deutschen Lindner-Gruppe als Betreiber verabschiedet. "Eine Kette kann ihre Vorteile in der Region einfach nicht ausspielen", ist Eigentümer-Vertreter Romuald Bertl überzeugt. Also hat man ein Direktions-Ehepaar als Gastgeber engagiert: Petra und Davor Barta sollen es nun richten. "Wir investieren zusätzlich eine Million Euro, vor allem in den Wellnessbereich", so Bertl.
Ausseerland-Touristiker Ernst Kammerer hofft, dass nun Kontinuität einkehrt. "Ohne 60 bis 70 Prozent Stammgäste kann man bei uns kein Hotel führen. Und die entwickeln sich nur, wenn die Gastgeber nicht zu häufig wechseln."








