Schulstandort gerettet
Die HAK Bad Aussee wäre heuer aufgrund zu geringer Schülerzahlen fast unter die Räder gekommen. Eine Fusion mit der HLW rettet die Schule.

Foto © PrivatDie beiden Direktoren Herbert Sams und Herbert Hütter mit NRAbg. Elisabeth Hakel in Wien
Gemeinsam ist es gelungen: Die 16 Kandidaten, die sich für das kommende Schuljahr in der HAK Bad Aussee angemeldet haben, können nun auch dort in die Schule gehen. Fast zumindest. Organisatorisch werden sie in die erste Klasse der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW) integriert. Das ist das Ergebnis, dass die Direktoren Herbert Hütter von der HAK sowie Herbert Sams von der HLW mit den Landesschulinspektoren und dem Sektionschef des Unterrichtsministeriums ausgehandelt haben. "Gestern wurde die Lösung offiziell fixiert", freut sich NRAbg. Elisabeth Hakel, die politische Schützenhilfe geleistet hat. Auch die Ausseer Bundesräte Günther Köberl (ÖVP) und Johanna Köberl (SPÖ) haben sich für die Sache eingesetzt.
Schwerpunkt
"Die HAK-Schüler werden bei uns nicht kochen lernen", erklärt Herbert Sams von der HLW. Der Schwerpunkt für sie wird dennoch in einem verwandten Bereich liegen: Sie werden sich mit "Food, Beverage und Catering" sowie den kaufmännischen Aspekten in diesem Zusammenhang auseinandersetzen.
Die Fusion zwischen HLW und HAK wird für das kommende Schuljahr eingegangen. Ab 2013 wird auch die dritte Schule des Ausseer Bundesschulzentrums, das Erzherzog-Johann-Borg, in die Kooperation eingebaut.








