"Was dort oben wird, wissen die Götter"
Wie es mit dem neuen Bad in Aussee jetzt weitergeht, blieb in der Landtagssitzung weitgehend offen.
BAD AUSSEE/GRAZ. Bei der aktuellen Landtagssitzung am Dienstag stand auch das neue Bad in Aussee auf der Tagesordnung. Die FPÖ hatte eine dringliche Anfrage gestellt, die Grünen einen Entschließungsantrag eingebracht. Beide Gruppen machen sich dafür stark, dass das neue, verkleinerte Projekt nicht am Lerchenreither Plateau, sondern möglichst am alten Standort im Ortszentrum umgesetzt werden soll.
"Was dort oben jetzt kommt, wissen die Götter", meinte Schützenhöfer in der Debatte und verwies unter anderem darauf, dass man das Ergebnis der Gemeindeaufsicht abwarten wolle, die das Projekt derzeit prüft. "Voves hat sich ähnlich geäußert und damit ist für uns klar, dass alles offen ist", interpretiert der Grüne LAbg. Lambert Schönleitner. Dabei geht es um die Fördergelder für das Projekt. "Immerhin soll die öffentliche Hand - sowohl Gemeinde als auch Land - in der ursprünglichen Höhe fördern, während die Investoren das Projekt stark verkleinert haben."
Detail am Rande: Nicht nur Schützenhöfer bemühte in der Causa die Götter. Der Ausseer Bürgermeister Otto Marl bezog sich in einem Rundmail gleich auf die Bibel und meinte in Richtung Freiheitliche: "Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." Ausschlaggebend dafür war, dass die dringliche Anfrage sowohl die Vorgänge rund um das "Pleitebad" Fohnsdorf als auch das Projekt Bad Aussee umfasste. "Das kann man überhaupt nicht vergleichen", ärgerte sich Marl. CHRISTIAN HUEMER







