Gemeinde wehrt sich gegen Handysender
Wenig Freude hat man in Bad Aussee mit einem geplanten Sender auf der Marktleite.

Foto © APASender müssen nicht direkt im Wohngebiet stehen
Das Spiel ist oft dasselbe: Mobilfunkbetreiber suchen sich einen Standort mit strahlendem Ausblick und zahlen Privaten eine Stange Geld, damit sie einen Handysender aufs Dach montieren dürfen. Erst wenn der Vertrag schon unterschrieben und alles fixiert ist, erfahren die Gemeinde und die Nachbarn davon. Dann rollt die Protestmaschinerie an, die meist nur dann etwas bringt, wenn sich jemand freiwillig von dem Projekt zurückzieht. Derzeit spielt sich ein solches Szenario in Bad Aussee ab. Auf einem Haus bei der Marktleite soll ein Sender aufgestellt werden.
"Natürlich hat heute jeder ein Handy, aber man kann schon schauen, dass Sender nicht direkt im Wohngebiet aufgestellt werden. In der Causa wurden wir vorher überhaupt nicht eingebunden", erklärt Bürgermeister Otto Marl. Auch der Kindergarten "Bunte Perlen" befindet sich in der Nähe des geplanten Standortes. Jetzt wartet man ein Gutachten eines Sachverständigen ab.









