Schöne Bescherung: Am 24. 12. wird Hauskrankenpflege teurer
Über die Feiertage müssen Private in Bad Aussee den Gemeinde-Anteil für die Hauskrankenpflege selbst berappen. Einsparungspotenzial: 1700 Euro.

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Die Stadtgemeinde Bad Aussee hat angekündigt, ihren Kostenbeitrag für die mobilen Dienste zu senken. Die veranschlagte Jahressumme sei so gut wie aufgebraucht, der Beitrag könne heuer nur mehr jeweils vom 1. bis 24. jeden Monats übernommen werden, hieß es in einem Schreiben (wir berichteten). Ab dann müssen die Betroffenen für die Inanspruchnahme der Hauskrankenpflege den Gemeinde-Anteil aus der eigenen Tasche berappen. Wie hoch der ausfällt, ist je nach Pflegesituation individuell unterschiedlich.
Gemeinde und Volkshilfe versuchten vor einigen Tagen noch zu beruhigen. "Wir werden die Verträge nicht überfallsartig ändern, für Härtefälle gibt es soziale Lösungen."
Jetzt ist es aber so weit und der Tag, ab dem die Privaten den Anteil selbst bezahlen müssen, fällt genau auf den Heiligen Abend. "Eine schöne Bescherung", ärgert sich der Ausseer Gemeinderat Hannes Wasner von der Fraktion NARRN. "Vor allem, weil es dabei um keine großen Summen geht." Rund 1700 Euro erspare sich die Gemeinde heuer damit. "Ein Witz, wenn man bedenkt, wie viel für andere Dinge ausgegeben wird und für die Betroffenen, besonders alte Menschen, ist es doch viel Geld." Wenn die Gemeinde so knapp bei Kasse sei, solle man doch das Weihnachtsessen für die Gemeinderäte ausfallen lassen. "Damit hat man den Betrag locker hereingespart."








