"Haltung der SPÖ völlig inakzeptabel"
Ausseer Spitalskampf: Einsparungspotenzial nicht einmal ein Prozent.

Foto © Christian HuemerWöhry: "Was passiert mit Versorgungsauftrag für die Peripherie"?
Odo Wöhry, ÖVP-LAbg., geißelte am Donnerstag in einer Pressekonferenz die Haltung der SPÖ in Sachen LKH Bad Aussee. "Es ist völlig inakzeptabel, wie man mit den Ausseern umgeht. Der Regierungsbeschluss von 2005 ist schon ein Kompromiss - da wurde die Kapazität bereits um die Hälfe auf nur mehr 55 Betten für das neue Spital gekürzt. Jetzt will man die stationäre Chirurgie gar nicht erst bauen." Sparen könne man dabei ohnehin nicht viel. "Die Errichtung der Chirurgie kostet etwa zehn Millionen Euro, der laufende Betrieb 1,8 Millionen. Das ist etwa ein halbes Prozent des Kages-Budgets." Diese Summe könne man in großen Kliniken beim WC-Papier einsparen, so Wöhry.
Gewissenhaftigkeit. Er wünsche sich, dass die Kages auch mit jenen Studien herausrückt, die klar belegen, dass es bei der Qualität nicht nur auf die Fallzahlen, sondern viel mehr auf die Gewissenhaftigkeit des Operateurs ankomme.
Antrag. Die SPÖ winde sich derzeit in alle Richtungen. "Landesrat Hirt hat die Sache an den Landtag delegiert, beschlossen wird es ja doch von der Landesregierung", so Wöhry, der sich wundert, dass die SPÖ am Montag einen Antrag in der Regierung einbringen will, von dem keiner weiß, was er genau beinhalte.









