Komatz kann sich noch Zeit lassen
Aigener startet bei der EM in der Slowakei.
BIATHLON. Es läuft gut für David Komatz: Beim Biathlon-Austriacup mit internationaler Beteiligung in Obertilliach in Osttirol war er einmal bester und einmal zweitbester Österreicher. Das brachte dem 20-Jährigen aus Aigen im Ennstal die Fahrkarte für die Junioren-EM Ende Jänner in der Slowakei ein. Und für die Junioren-Weltmeisterschaften Mitte Februar in Finnland schauen die Aussichten für eine Teilnahme auch sehr gut aus.
Das Ziel für die Europameisterschaft: In allen Bewerben eine Platzierung unter den Top-10, möglichst weit vorne. Komatz weiß, wie wichtig ein gutes Abschneiden für ihn ist. Damit kann er sich den Verbleib im A-Kader sichern, in den er sich im April des Vorjahres hinauf gekämpft hat. Vom Leistungspotenzial her steht über dem A-Kader nur noch die Nationalmannschaft, in der die ÖSV-Stars, wie Christoph Sumann, laufen.
Das Vorbild
"Sumi" ist auch das große Vorbild des Aigeners, der wegen Felix Waldhuber, den er von der Volksschule kannte, mit Biathlon begonnen hat. Dass seine Zeit noch kommt, weiß er. "Wirklich gut wirst du erst ab Mitte 20. Christoph Sumann ist jetzt 36 Jahre, Sein Nationalteamkollege Daniel Mesotitsch ist 35 Jahre alt. Da habe ich noch viel Zeit", schmunzelt Komatz. GERHARD PLIEM







