Tausendsassa im Kleinbus
Felix Waldhuber startet innerhalb einer Woche bei EM und WM.
WINTERTRIATHLON. Nach dem letzten nationalen Bewerb in Aigen stehen für Felix Waldhuber nun die internationalen Wettkämpfe am Plan: Am Samstag findet die Europameisterschaft im Biathlonstadion der schwedischen Stadt Östersund statt. Eine Woche später geht es bei der Weltmeisterschaft in Jamijarvi (Finnland) rund.
"Wir legen in den nächsten 14 Tagen mit dem Bus mehr als 5000 Kilometer zurück, dazu kommen diverse Überfahrten mit Fähren", erzählt Felix Waldhuber. Er ist nämlich zusammen mit seinem Vater unterwegs, den ganzen Weg nach Östersund und dann weiter nach Jamijarvi - mit einem Kleinbus!
Wenn die Anreise (seit Dienstag sind sie unterwegs) reibungslos klappt, geht es am Samstag um 10 Uhr mit dem Einzelbewerb in der U23-Klasse los. "Die Konkurrenz ist schwer einzuschätzen, weil ich zu den Jüngsten zähle. Aber ich bin gut drauf und zuversichtlich", meint Waldhuber. Am Sonntag folgt der Teambewerb mit Markus Rothberger und Sigi Bauer. Nach der EM machen sich alle auf den Weg zur WM.
Bemerkenswert ist, dass Waldhuber das ganze Jahr über verschiedenen Sportarten nachgeht: Er ist Läufer, Sommertriathlet, Biathlet und Wintertriathlet. "Ich weiß, dass ich mich früher oder später auf eine Sportart spezialisieren muss, aber die Entscheidung fällt mir sehr schwer, weil ich in allen Sportarten sehr gute Erfolge habe. Und die verschiedenen Disziplinen ergänzen sich sehr gut. Für den Wintertriathlon muss ich sowieso Laufen, Mountainbiking und Langlaufen trainieren", meint Waldhuber. "So sind die Biathlon-Wettkämpfe im Winter eine gute Vorbereitung für die Wintertriathlons." ACHIM WIPPEL







